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Backpacking in Europa: Welche Region passt zu dir?

Digital Redaktion
basierend auf einem Text von Solveig Michelsen
vom 15.10.2025
© margouillat photo, ShutterstockMit dem Rucksack nach Granada in Spanien.

Wieso Südostasien oder Südamerika, wenn auch Backpacking in Europa grenzenlose Vielfalt bietet? Wir stellen dir verschiedene Routen und Regionen vor: von Nord bis Süd, von Ost nach West.

Mit dem Rucksack fremde Länder erkunden – dafür muss man nicht nach Asien oder Südamerika reisen. Gerade Europa, der Flickenteppich der Nationen, bietet auf kleinem Raum faszinierende Vielfalt. Von kalten Fjorden bis zu warmen Stränden, von geschäftigen Metropolen bis zu einsamen Bergdörfern: Backpacking in Europa kann überraschend einfach und abwechslungsreich sein.

Die unterschiedlichen Mentalitäten und Lebensstile führen aber auch zu ganz verschiedenen Voraussetzungen für Backpacker. Wer sich vorab mit Infrastruktur, Unterkünften, Preisniveau, Sprache, Internet, Klima und Reisezeiten beschäftigt, kann jede Region optimal erleben.

Backpacking in Nordeuropa

© Phonix_a Pk.sarote, Shutterstock

Endlose Wälder, tief eingeschnittene Fjorde, die Mitternachtssonne und spannende Städte – gute Gründe für Backpacking durch Nordeuropa gibt es genügend. In Skandinavien trifft man häufig auf Naturliebhaber und Individualreisende, während im Baltikum viel Spannendes abseits der Touristenpfade warte

Infrastruktur
Internationale Flughäfen sind vor allem in den Hauptstädten der einzelnen Länder angesiedelt. So kann man schnell und problemlos nach Kopenhagen, Stockholm, Oslo, Helsinki, Tallinn, Riga oder Vilnius gelangen. Auch regelmäßige Züge, Fernbusse und erschwingliche Fähren bilden eine gut vernetzte Infrastruktur.

Ein traditioneller „Skandinavien-Pass“ (als eigenständiger Eurail‑Pass) ist inzwischen nicht mehr offiziell gelistet – stattdessen empfiehlt sich meist ein Eurail Global Pass oder passende One‑Country- bzw. Multination-Pässe.

Ein Auto zu mieten bleibt in Skandinavien teuer, und auch Kraftstoffkosten liegen deutlich über mitteleuropäischem Niveau. Im Baltikum sind Busse oft die praktischste Wahl.

Zwischen den baltischen Hauptstädten wurde 2025 eine koordinierte Zugverbindung etabliert, wodurch heutige Reisende ohne allzu viele Umwege durch Vilnius, Riga und Tallinn reisen können.

Unterkünfte
In den baltischen Staaten sind nach wie vor preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten weit verbreitet. In den Sommermonaten und in den größeren Städten ist eine frühzeitige Reservierung sinnvoll. In Skandinavien ist das allgemeine Preisniveau höher. Praktisch sind weiterhin „Summer Hotels“ (z. B. studentische Wohnheime, die in der Ferienzeit vermietet werden). Zwischen Juni und August sind auch zahlreiche Campingplätze in Betrieb.

Preisniveau und Währung
Skandinavien gilt nach wie vor als Hochpreisregion: Lebensmittel, Getränke (insbesondere Alkohol) und Unterkünfte belasten das Reisebudget stark, besonders in Norwegen. Der öffentliche Verkehr (Bus, Bahn, Fähren) bietet meist relativ faire Preise, wenn man im Voraus plant.

Im Baltikum ist das Leben – besonders außerhalb der Hauptstadtzentren – weiterhin vergleichsweise günstig. Seit Einführung des Euros in Estland (2011), Lettland (2014) und Litauen (2015) kann in allen drei Ländern mit der Gemeinschaftswährung bezahlt werden.

Sprache
In Skandinavien kommt man mit Englisch sehr gut zurecht. Manchmal wird auch Deutsch verstanden und gesprochen. In den baltischen Staaten hat sich Englisch als erste Fremdsprache etabliert. Viele Jüngere sprechen fließend Englisch, während bei älteren Bewohnern gelegentlich Russisch hilfreich sein kann.

Internet
Aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte ist Internet für die Skandinavier sehr wichtig. Dementsprechend weit verbreitet ist kostenloses WLAN in Cafés, Restaurants und Unterkünften. Auch in Estland, Lettland und Litauen gilt WLAN als selbstverständlicher Service.

Klima und beste Reisezeit
Die Winter sind dunkel, lang und frostig, die Sommer mäßig warm, hell und kurz. Wer nicht unbedingt in einem Eishotel übernachten möchte bzw. zum Langlaufen oder Schlittenhundefahren gekommen ist, ist mit den Monaten Juni bis September am besten beraten. Dann blühen die Städte zu vollem Leben auf, Festivals und Konzerte überschlagen sich, und das lange Tageslicht lässt den Schlaf vergessen.

Highlights

  • Dänemark: Kopenhagen, das Roskilde-Musikfestival, Aarhus
  • Norwegen: Oslo, Fjorde um Bergen, die Hurtigruten-Fähre, die Lofoten
  • Schweden: Stockholm und seine Schären, Uppsala, Malmö, Göteborg, Norrland
  • Finnland: Helsinki, die finnische Seenplatte, Savonlinna, Rovaniemi und Lappland
  • Estland: Tallinn, der Laheema-Nationalpark, Pärnu, Tartu
  • Lettland: Riga, Jūrmala, das Gauja-Tal, die Sandhöhlen-Labyrinthe
  • Litauen: Vilnius, Trakai, Kurische Nehrung, Kaunas Jazz Festival

Backpacking in Mitteleuropa

© Irina Shatilova, Shutterstock

Die Länder, die man gewöhnlich unter dem Begriff "Mitteleuropa" zusammenfasst, unterscheiden sich sehr stark, nicht nur in Bezug auf ihre Eignung zum Backpacken. Während in Deutschland, Österreich und der Schweiz ähnliche Verhältnisse herrschen, fühlt man sich in kleineren Orten der Slowakei oder abgelegenen Gegenden Polens mitunter in eine ruhigere, vergangene Zeit versetzt. Aber gerade das macht es für Backpacker ja erst interessant!

InfrastrukturIn den meisten Ländern lässt es sich hervorragend reisen. Österreich und die Schweiz sind für ihren vorbildlichen Zugverkehr bekannt. Auch die Regionalbuslinien bilden ein engmaschiges Netz und fahren zuverlässig. In Slowenien ist der Bus dem Zug vorzuziehen, der sich oft gemächlich durch das Land bewegt. Polens Bahnnetz wurde modernisiert, die Verbindungen sind aber teilweise noch langsam. In der Slowakei sind größere Orte gut per Bus miteinander verbunden. Tschechien verfügt – gemeinsam mit der Schweiz – über eines der dichtesten Schienennetze der Welt, auch wenn das Tempo der Bahn eher gemächlich ist.

UnterkünfteIn Österreich und der Schweiz findet man ein breites Angebot – von Berghütten über Pensionen bis hin zu Luxus‑Hotels. Hostels und Jugendherbergen sind in Städten und touristischen Regionen zahlreich vertreten. Ähnlich ist die Situation in Slowenien, wobei Unterkünfte dort meist etwas günstiger sind. In Tschechien gibt es noch viele Privatzimmer, die meist preiswert und familiengeführt sind. In Polen finden Camper ein dichtes Netz an Plätzen, Hostels konzentrieren sich vor allem auf größere Städte. In der Slowakei dominieren Pensionen und kleinere Hotels.

Preisniveau und WährungDas höchste Preisniveau trifft man in der Schweiz und in Liechtenstein an. Lebensmittel, Unterkünfte und Dienstleistungen sind dort deutlich teurer als in den Nachbarländern. Österreich liegt preislich im europäischen Mittelfeld. Günstiger reisen lässt es sich in Slowenien, der Slowakei, Polen und Tschechien, wo Essen, Verkehr und Übernachtungen vergleichsweise wenig kosten.

Nur in den EU‑Ländern Österreich, Slowenien und der Slowakei zahlt man mit dem Euro. In der Schweiz gilt der Franken, in Tschechien die Krone und in Polen der Zloty. Kartenzahlung ist in allen Ländern weit verbreitet, Bargeld wird aber vielerorts noch bevorzugt.

SpracheMit Deutsch kommt man in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein gut zurecht, Englisch ist fast überall gängig. In den französischen und italienischen Landesteilen der Schweiz kann man sich meist ebenfalls auf Englisch verständigen. In Slowenien und Polen spricht die jüngere Generation vor allem Englisch, ältere Menschen oft auch etwas Deutsch, besonders in Tourismusgebieten. In Tschechien wird heute überwiegend Englisch gesprochen, während Russisch an Bedeutung verloren hat.

InternetKostenloses WLAN ist in allen Ländern leicht zu finden. In Polen, Slowenien, Tschechien und der Slowakei gibt es öffentliche Hotspots und Internetzugang in fast jeder Unterkunft. In Österreich und Deutschland gehört freies WLAN in Hostels, Cafés und Zügen mittlerweile zum Standard, öffentliche Netze sind aber nicht überall flächendeckend. In der Schweiz und in Liechtenstein ist der Zugang zuverlässig, doch oft an Gäste‑ oder Kundenbereiche gebunden.

Klima und beste ReisezeitFür Mitteleuropa gelten die Monate Mai bis September als beste Reisezeit, wenn es angenehm warm ist und viele Festivals stattfinden. In den Alpenländern haben auch der Winter, die verschneiten Landschaften und die Weihnachtmärkte ihren Reiz. Je nach Lage, Richtung Berge oder Tiefland, können die Winter kalt und schneereich sein.

Highlights

  • Österreich: Wien, Innsbruck, Salzburg, Salzkammergut, Nationalpark Hohe Tauern
  • Schweiz: Zürich, Bern, Genf, Matterhorn, Jungfraujoch
  • Liechtenstein: Vaduz, Malbun
  • Slowenien: Ljubljana, Bleder See, Triglav‑Nationalpark, Piran
  • Tschechien: Prag, Brünn, Český Krumlov
  • Polen: Krakau, Auschwitz‑Birkenau, Masurische Seenplatte, Danzig
  • Slowakei:Bratislava, Nationalpark Hohe Tatra, Košice, „Slowakisches Paradies“

Backpacking in Südosteuropa

© kasakphoto, Shutterstock

Südosteuropa hat mitunter einen ambivalenten Ruf, zum Teil wegen der Folgen der Jugoslawien-Kriege und politischer Unsicherheiten in manchen Staaten. Der Begriff „Balkan“ wird häufig genutzt, obwohl viele Länder sich nicht vollständig damit identifizieren. Für Backpacker bietet die Region reizvolle Gegensätze: Die Infrastruktur ist unterschiedlich entwickelt, die Menschen sind freundlich, und die Natur bietet oft unerwartete Schönheiten.

InfrastrukturDie Vernetzung per Bus und Bahn variiert stark. Die Türkei, Ungarn und Kroatien verfügen über gute Busverbindungen; in Kroatien unterscheiden sich die Preise je nach Anbieter deutlich. Auch Bulgarien, Griechenland und Montenegro sind mit dem Bus gut zu bereisen. In Griechenland können Backpacker oft Mopeds oder Motorräder leihen. Entlang der Küste Albaniens ist der Busverkehr gut ausgebaut und günstig. In Serbien sind besonders die Hauptrouten gründlich bedient. In Nordmazedonien bestehen akzeptable Busverbindungen. In Bosnien und Herzegowina sind regelmäßig fahrende Buslinien werktags verfügbar. In Rumänien sind Busverbindungen teils unübersichtlich, sodass Taxis oder Mietwagen manchmal sinnvoller sind. Zugverbindungen sind vielfach langsam und nicht immer komfortabel; ein Zugreiseerlebnis empfiehlt sich vor allem in Ungarn. An der kroatischen Küste bieten Fähren reizvolle Alternativen.

UnterkünftePrivatzimmer bieten oft ein gutes Preis‑Leistungs‑Verhältnis in vielen Orten. Hostels findet man vor allem in größeren Städten. Hotels sind teurer und oft anonymer..

Preisniveau und WährungAllgemein liegen die Preise unter dem Niveau in Westeuropa, wobei Griechenland und Kroatien in touristischen Zonen merklich teurer sein können. Eine grobe Rangfolge von eher erschwinglich zu teurer: Albanien, Nordmazedonien, Bulgarien, Rumänien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro, Kroatien, Griechenland, Türkei. Griechenland und Montenegro nutzen den Euro; in den übrigen Ländern bestehen eigene Währungen.

SpracheAn touristisch frequentierten Orten wird Englisch verstanden. In Griechenland, Ungarn und der Türkei sind Fremdsprachenkenntnisse unter Leuten in touristischen Bereichen häufig vorhanden. In Kroatien, Serbien und Rumänien helfen oft auch Italienisch oder Deutsch, besonders in Grenzregionen oder alten Handelsstädten. In abgelegeneren Gebieten sind einfache Verständigungsmethoden wie Gesten oder Bildwörterbücher nützlich.

InternetHotels und Cafés in größeren Städten bieten Internetzugang; kostenlose Hotspots sind häufiger vorhanden. In ländlichen Gebieten oder abgelegenen Regionen kann das Netz langsamer sein oder schlecht abdecken.

Klima und beste ReisezeitKüstenregionen zeigen mediterrane Züge, Inlandregionen kontinentale Unterschiede mit heißen Sommern und kalten Wintern. Reisetermine von Mai bis Oktober bieten meist gutes Wetter; Juli und August sind Hauptsaison mit häufig hoher Hitze und steigenden Preisen. Vor‑ und Nachsaisonmonate locken mit angenehmeren Temperaturen und weniger Menschenmassen. Für manche Regionen verschiebt sich bei Regen oder Klimaextremen die optimale Reisezeit auf Juni und September.

Highlights

  • Ungarn: Budapest, Szentendre, Balaton, Pécs
  • Kroatien: Dubrovnik, Split, Pula, Zagreb
  • Rumänien: Bukarest, Donaudelta, Sibiu
  • Bosnien und Herzegowina: Sarajevo, Mostar, Kravica‑Wasserfälle
  • Serbien: Novi Sad, Belgrad, Zlatibor
  • Montenegro: Bucht von Kotor, Lovćen, Skutarisee, Tara‑Schlucht, Biogradska Gora
  • Bulgarien: Sofia, Plovdiv, Varna, Sozopol
  • Albanien: Tirana, Berat, Butrint, Gjirokastra, Koman‑Stausee
  • Nordmazedonien: Skopje, Ohrid, Bitola
  • Griechenland: Athen, Meteora, Kreta, Ägäische Inseln
  • Türkei: Istanbul, Ephesos, Kappadokien

Backpacking in Südeuropa

© DavideAngelini, Shutterstock

In Südeuropa atmet man als Backpacker mediterranes Flair: Inmitten von Zeugnissen einer reichhaltigen Vergangenheit praktizieren Italiener, Spanier und Portugiesen einen entspannten Lebensstil, der durch gutes Essen, aromatischen Kaffee und wärmende Sonne vervollständigt wird.

Infrastruktur
Italien und Spanien verfügen über Busnetze, die auch entlegene Dörfer anfahren. Züge verkehren häufig und in vielen Regionen mit guter Geschwindigkeit und Komfort. In Portugal sind Busverbindungen häufig günstiger als Zugverbindungen, insbesondere in ländlichen oder weniger gut angebundenen Gegenden. Der Ausbau der Schienenverbindungen zwischen großen Städten wird aktuell vorangetrieben (z. B. geplante Hochgeschwindigkeitslinie zwischen Lissabon und Porto).

Unterkünfte
In Italien, Spanien und Portugal existiert eine breite Auswahl: von einfachen Herbergen über charmante B&B's bis hin zu Hotels. In Portugal sind Bed & Breakfasts oft günstig und stilvoll eingerichtet. In Spanien sind Hostels und Jugendherbergen in touristisch frequentierten Orten leicht zu finden. In Italien bieten Agriturismi oder Klöster Übernachtungsmöglichkeiten mit Charakter.

Preisniveau und Währung
Das Preisniveau liegt in vielen Regionen im Rahmen vergleichbarer westeuropäischer Länder. Einige Leistungen — z. B. Essen, Nahverkehr oder Freizeitangebote — können günstiger sein, je nach Ort und Saison. Portugal zählt unter diesen drei Ländern zu denjenigen, in denen man mit etwas Budget etwas weiter kommt. Bezahlt wird überall mit dem Euro.

Sprache
Wer weder Italienisch noch Spanisch spricht, kommt mit Englisch gut zurecht. In touristischen Zentren sind Englischkenntnisse verbreitet. Deutschkenntnisse existieren vor allem in nördlichen Regionen Italiens und in beliebten Urlaubsorten, aber sind insgesamt seltener als Englisch oder Spanisch.

Internet
WLAN ohne Gebühr oder für geringe Kosten ist in vielen Unterkünften verfügbar. In Städten und beliebten Touristenzentren entstehen zunehmend kostenlose Hotspots. Außerhalb der touristischen Zentren kann die Netzabdeckung schwanken, Qualität und Geschwindigkeit ebenfalls.

Klima und beste Reisezeit
Das Klima bietet zwischen April und Oktober gute Bedingungen zum Reisen: Frühling zeigt blühende Natur, Herbst lädt zur Bade‑Nachsaison ein. In der Hochsaison – etwa Mitte Juni bis Ende August – sind Orte oft stark besucht und die Hitze deutlich spürbar.

Highlights

  • Italien: Dolomiten, Venedig, Florenz, Rom, Sardinien
  • Spanien: Barcelona, Sevilla, Granada, Pyrenäen, Mallorca
  • Portugal: Lissabon, Coimbra, Porto, Sintra

Backpacking in Westeuropa

© Piotr Orlinski, Shutterstock

Von den weltlichen Genüssen in Frankreich bis zum rauen Charme Irlands, von den dicht besiedelten Städten in Holland bis zu den einsamen Gegenden in Schottland – Backpacker erwartet in Westeuropa ein facettenreiches Reiseerlebnis. Herrschaftliche Schlösser, architektonische Highlights und nicht zuletzt eine sehr gute Infrastruktur machen den Urlaub zum Genuss.

Infrastruktur
In allen Ländern Westeuropas sind Bus‑ und Schienennetze stark ausgebaut. Reisende in Großbritannien und Irland kommen mit Bussen oft günstiger weg, Züge bieten dort höhere Geschwindigkeiten und Komfort auf vielen Strecken. Frankreich bietet auf vielen Abschnitten Hochgeschwindigkeitszügen mit guter Taktung; Verbindungen zwischen großen Städten sind leistungsfähig und komfortabel.

Unterkünfte
Eine breite Palette an Übernachtungsmöglichkeiten für Backpacker existiert in allen westeuropäischen Ländern: von Campingplätzen über Bed & Breakfasts bis zu Hotels und privaten Herbergen. In Frankreich sind Camping und B&B beliebt. In Belgien gibt es zahlreiche Hostels und gut ausgestattete Campingplätze. Luxemburg ist bekannt für seine Ferienwohnungen. Die Niederlande verlangen insbesondere in Amsterdam und beliebten Orten frühzeitige Buchungen. Großbritannien und Irland bieten charmante Privatpensionen und traditionelle Gasthäuser.

Preisniveau und Währung
Das Preisniveau liegt in vielen Regionen hoch, besonders in Frankreich und touristisch stark frequentierten Gegenden. Essens‑ und Unterkunftskosten können merklich steigen. Belgien und die Niederlande bieten in manchen Fällen moderate Preise im Vergleich zu Hochpreisländern. Großbritannien und Irland gehören zu den Ländern, in denen manche Ausgaben eher erschwinglich sind, doch Transportkosten und Unterhalt können ins Gewicht fallen.

Sprache
Während viele Franzosen stur auf der eigenen Landessprache beharren, kommt man in Belgien und den Niederlande sehr gut mit Englisch zurecht. In Luxemburg ist Deutsch zum Teil Landessprache. In Großbritannien und Irland reist man mit guten Englischkenntnissen einfach.

Internet
Viele Unterkünfte und Cafés bieten kostenfreies WLAN. In Städten und touristischen Gebieten ist offenes WLAN häufig. In ländlichen oder abgelegenen Regionen kann Netzabdeckung oder Geschwindigkeit jedoch variieren.

Klima und beste Reisezeit
Die Monate Mai bis September sind ideal für Reisen in Westeuropa. Frühling zeigt sich farbenreich, Herbst erlaubt entspannte Reisen mit weniger Menschenmassen. In Juli und August ist Hochsaison, Hotels und Attraktionen sind voll, und Wetter kann heiß sein. An der südfranzösischen Küste zeigt sich gutes Wetter oft früher im Jahr und länger über den Herbst hinweg.

Highlights

  • Frankreich: Paris, Reims, Chamonix, Provence
  • Belgien: Brüssel, Gent, Brügge
  • Luxemburg: Luxemburg (Stadt), Echternach, Mosel
  • Niederlande: Amsterdam, Haarlem, Rotterdam, Delft
  • Irland: Dublin, Galway, Aran‑Inseln, Gap of Dunloe, Belfast (Nordirland)
  • Großbritannien: London, Stonehenge, Oxford, Edinburgh, schottischeHighlands

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