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4 ideale Reiserouten durch den Westen der USA

Digital Redaktion
basierend auf einem Text von Solveig Michelsen
vom 18.10.2025
© xamnesiacx84, ShutterstockDieser Blick auf das Monument Valley lässt sich sehen.

Diese vier Reiserouten zeigen die ganze Vielfalt des Westens der USA – von den spektakulären Nationalparks Kaliforniens über die Wüsten Nevadas bis zu den ikonischen Städten wie San Francisco und Los Angeles.

Der Westen der USA hat so viel zu bieten, dass man sich beim durchschnittlichen Jahresurlaub von 5-6 Wochen leider entscheiden muss: Will ich lieber entlang der Westküste der USA fahren oder das Landesinnere mit seinen Nationalparks kennenlernen? Als Entscheidungshilfe haben wir sämtliche Highlights entlang beider Routen kurz erläutert.

1. USA Westküste (5 Wochen)

© Engel Ching, Shutterstock
Skyline von Seattle im Sonnenuntergang.

Seattle, berühmt für Kaffee und gute Musik, ist unser Ausgangspunkt. Weiter geht’s Richtung Südosten zum Mount Rainier National Park, wo du im „Paradise“ vorzüglich wandern kannst. Ein Stück weiter südlich schließt sich das Mount Saint Helens National Monument an: Dieser Vulkan hat bei einem Ausbruch 1980 ganze 400 Höhenmeter seiner Spitze weggesprengt – die Folgen sind heute noch sichtbar.

Unweit südwestlich in Oregon liegt das alternative, aber weltstädtische Portland. Ein Abstecher zum Columbia River Gorge, einem kleinen Grand Canyon, lohnt allemal. In Newport ist Whale Watching angesagt, während man in den Sea Lion Caves nördlich von Florence eine Seelöwen-Kolonie aus nächster Nähe betrachten kann. Auch der meistfotografierte Leuchtturm der Küste steht hier: das Heceta Head Lighthouse. Richtung Süden überraschen die 150 Meter hohen Oregon Dunes, die sich zwischen dichte Wälder und der steilen Felsküste schieben. Im Landesinneren wartet der idyllische Crater Lake National Park auf dich.

Wieder zurück an die Küste und hinein nach Kalifornien, wo der Redwood National Park mit seinen mehr als 100 Meter hohen Baumriesen einen Besuch lohnt. Eureka ist für seine viktorianischen Villen und Indianerkunst bekannt, während der idyllische Küstenort Mendocino Künstler und deren Bewunderer anzieht. Im Fort Ross Historic State Park kann man sich über die frühe Präsenz der Russen in Kalifornien informieren, im Napa oder Sonoma Valley über hervorragenden Weinanbau. Noch mehr Redwood Trees gibt’s im Muir Woods National Monument; danach steht San Francisco auf dem Programm.

Santa Cruz gilt als chilliger Badeort und Monterey, ehemals bedeutendster Ort Kaliforniens, lockt mit seinem Bay Aquarium. Kalifornische Bilderbuchansichten tun sich bei der Fahrt nach Carmel entlang des 17 Mile Drives auf. Besonders schön ist dort der Carmel Beach. Der Weiterweg nach Big Sur gilt als schönster Küstenabschnitt Kaliforniens. Hearst Castle, das amerikanische Neuschwanstein, ist einen Stopp wert, ebenso wie San Luis Obispo, das mit viel Flair und Kunsthandwerk aufwartet. In Santa Barbara steht die angeblich schönste Missionskirche; aber auch die 18 Strände sind nicht zu verachten. Ein Ausflug auf die Channel Islands führt den Reichtum an Flora und Fauna vor Augen, bevor schließlich mit Los Angeles die letzte Station erreicht ist.

2. USA Westküste (3 Wochen)

© Zack Frank, Shutterstock
Entlang der Küste im Redwood Nationalpark.

Nur drei Wochen Zeit? Dann gibt es hier die abgespeckte Version mit den folgenden Etappen:

Seattle – Mount Rainier National Park – Portland – Newport – Sea Lion Caves – Oregon Dunes – Redwood National Park – Eureka – Mendocino – San Francisco – Santa Cruz –Monterey – Carmel – Big Sur – Hearst Castle – San Luis Obispo – Santa Barbara – Los Angeles

3. Nationalparks im Südwesten der USA (5 Wochen)

© f11photo, Shutterstock
Ein echtes Naturwunder: der Joshua Tree Nationalpark.

Startpunkt ist Los Angeles, wo ein Abstecher nach Hollywood und Beverly Hills für viele zum Pflichtprogramm gehört. Im Death Valley, der Wüste mit den höchsten jemals gemessenen Temperaturen, verweilt man am besten nicht zu lange, sondern setzt seinen Weg nach Las Vegas fort, die Stadt der tausend Casinos, die aber auch für Nicht-Zocker in bunten Farben leuchtet. Als Kontrastprogramm folgt der Zion National Park, der ein wenig an unsere Alpen erinnert. Viel exotischer gibt sich der Bryce Canyon, dessen skurrile Felsnadeln zum Highlight dieser Runde gehören.

Im Escalante Petrified Forest State Park faszinieren bunt versteinerte Holzüberreste, bevor es zum Capitol Reef National Park geht – ein Fest für alle Geologen. Sehr originell ist der Goblin Valley State Park mit seinen fantasievollen Felsformationen. Noch weiter östlich befinden sich Seite an Seite zwei sehr unterschiedliche Nationalparks: der Arches National Park mit seinen natürlichen Felsbögen und der Canyonlands National Park, der schon an den Grand Canyon erinnert. Wer Extremsportarten etwas abgewinnen kann, sollte einen Stopp in Moab einplanen, bevor die Route weiter nach Süden zum Monument Valley führt: echte Marlborough Country. Unweit des weit verzweigten Lake Powell (Schifffahrt einplanen!) ist eine Führung durch den schmalen Antelope Canyon sehr beeindruckend.

Nun ist es nicht mehr weit zum Grand Canyon, den wir von Südosten her ansteuern wollen. Fortsetzung findet die Route – ein kurzes Stück entlang der Route 66 – Richtung Südwesten, wo der Joshua Tree National Park mit den gleichnamigen Bäumen und gewaltigen rosa Granitfelsen seine Besucher empfängt. Letzter Stopp ist Palm Springs, die Spielwiese der High Society, bevor sich in Los Angeles die Runde wieder schließt.

4. Nationalparks im Südwesten der USA (3 Wochen)

© Sean Pavone, Shutterstock
Bucket List Moment am Las Vegas Sign.

Auch hierfür gibt es eine kürzere Variante:

Las Vegas – Zion National Park – Bryce Canyon – Escalante Petrified Forest State Park – Goblin Valley State Park – Arches National Park – Canyonlands National Park – Moab – Monument Valley – Lake Powell – Antelope Canyon – Grand Canyon (von Norden) – Las Vegas

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